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Realschule Haigerloch gewinnt in Profilmetall starken Partner

(Reutlingen, 18.12.2008) Im Rahmen eines feierlichen Festaktes unterzeichneten die Realschule Haigerloch und die Profilmetall GmbH, Hirrlingen, einen Kooperationsvertrag, der die langfristige Zusammenarbeit sichert. Gemeinsames Ziel der beiden Partner: Noch mehr Praxisbezug im Unterricht und in der Berufsvorbereitung. Das neue Konzept soll insbesondere den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf erleichtern.

 

Großer Paukenschlag in der Realschule Haigerloch: Bei der feierlichen Vertragsunterzeichnung im Festsaal der Schule sorgte die schuleigene Musikgruppe unter der Leitung von Ludwig Brenner für den passenden Rahmen. Grund zum Feiern gab es allemal: Schließlich bietet der neue Kooperationsvertrag die Grundlage für jede Menge gemeinsamer Projekte, die Schule und Betrieb gemeinsam umsetzen werden. Auf dem Programm stehen unter anderem regelmäßige Betriebserkundungen, enge Zusammenarbeit im Fachunterricht sowie vertiefende Betriebspraktika für Schüler und Lehrer. „Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern ein realitätsnahes Bild der Arbeitswelt vermitteln",

erklärt Schulleiterin Martha Caduff in ihrer Ansprache, „dazu brauchen wir den direkten Austausch mit der betrieblichen Praxis. Schließlich erfahre gerade die Industrie rasante Veränderungsprozesse, so Martha Caduff, „nur mit Hilfe eines Partnerbetriebs können wir dabei aktuell bleiben!"

Bessere Chancen für potenzielle Bewerber
Auch aus betrieblicher Sicht bringt die neue Kooperation klare Vorteile. Daniela Eberspächer-Roth, Geschäftsführerin der Profilmetall GmbH, hofft über den neuen Kontakt zur Realschule auch potenzielle Bewerber für die betriebliche Ausbildung kennen zu lernen. „Durch die gemeinsame Arbeit in den Projekten werden wir ein genaueres Bild der Schüler gewinnen und können deren Fähigkeiten anschließend besser einschätzen", so die Geschäftsführerin, „ein einstündiges Bewerbergespräch reicht dazu oftmals nicht aus." Dabei erinnert sich Daniela Eberspächer-Roth auch an die eigene Berufswahl: „Das ist wirklich ein schwieriger Prozess für Jugendliche. Wichtig ist, dass man dabei auch ausprobieren darf und verschiedene Möglichkeiten in Betracht zieht", so die Geschäftsführerin. Ihr persönlicher Rat. „Nur wer mehrere Berufe in der Praxis testet, kann anschließend eine sinnvolle Entscheidung treffen".

Berufsorientierung muss vielfältig bleiben
Bei der Umsetzung der geplanten Kooperationsprojekte können sich Schulleiterin Martha Caduff und Konrektor Bernd Heiner auf ein engagiertes Kollegium verlassen. „Uns ist wichtig, die Angebote zur Berufsorientierung auf mehrere Säulen zu stellen und vielfältig zu bleiben", betonen die Fachlehrer Rudi Lertz und Karl Heilemann, BORS-Beauftragter der Schule, die die Kooperation mit entwickelten. „Wir müssen unsere Angebote zur Berufsorientierung immer wieder hinterfragen und verändern, nur so können wir effektiv bleiben", erklärt Rudi Lertz.

Unterstützt wird die Kooperationen zwischen der Realschule Haigerloch und Profilmetall im Rahmen der IHK-Kampagne „Wirtschaft macht Schule".

 

Ida Reichenecker, IHK Reutlingen, 18.12.2008

 

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